Verbandsoberliga, 08.02.2026, Weitefeld
Am Sonntagvormittag empfing der TuS Weitefeld-Langenbach die TTG Mündersbach/Höchstenbach zum absoluten Spitzenspiel der Verbandsoberliga. Die Gäste reisten als ungeschlagener Tabellenführer an, während der TuS als Tabellendritter in die Partie ging. Nach knapp dreieinhalb Stunden stand fest: Mündersbach/Höchstenbach kassierte die ersten Verlustpunkte der Saison, und der TuS kletterte mit dem 6:4-Erfolg auf Tabellenplatz zwei.
Aufstellungen:
TuS Weitefeld-Langenbach: Paul Richter, Luke Hammer, Jonas Röhrig, Filip Flemming
TTG Mündersbach/Höchstenbach: Pawel Foltanowicz, Olaf Weigold, Thore Fries, Jonas Weber
Der Start in den Doppeln verlief ausgeglichen. Richter/Hammer zeigten eine sehr konzentrierte Leistung und setzten sich klar mit 3:0 durch. Röhrig/Flemming mussten sich nach gutem Beginn und hartem Kampf in fünf Sätzen geschlagen geben – 1:1 nach den Doppeln.

In den Einzeln entwickelte sich dann ein hochklassiges und intensives Spiel. Paul Richter ließ gegen Weigold keinerlei Zweifel aufkommen und gewann sein erstes Einzel souverän mit 3:0. Parallel dazu lieferte sich Luke Hammer ein umkämpftes Match gegen Foltanowicz, musste sich jedoch knapp im fünften Satz geschlagen geben.
Im hinteren Paarkreuz präsentierte sich der TuS stark. Jonas Röhrig dominierte Weber klar und brachte den TuS erneut in Führung. Filip Flemming hatte gegen Fries mehrfach Satzbälle, verlor aber nach fünf engen Sätzen – Zwischenstand 3:3.
Der zweite Einzeldurchgang begann mit dem Spitzeneinzel Richter gegen Foltanowicz, das an diesem Tag zugunsten der Gäste ausging. Doch der TuS zeigte sich unbeeindruckt: Hammer bewies Nervenstärke und rang Weigold in fünf Sätzen nieder. Röhrig bestätigte anschließend seine starke Form mit einem 3:1 gegen Fries.
Den Schlusspunkt setzte Filip Flemming, der sich in einem intensiven Fünfsatzspiel gegen Weber durchsetzte und damit den viel umjubelten 6:4-Heimsieg perfekt machte.
Mit diesem Erfolg fügt der TuS Weitefeld-Langenbach dem bisherigen Spitzenreiter die ersten Punktverluste der Saison zu und belohnt sich selbst für eine geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung. Der Lohn: Tabellenplatz zwei nach dem zweiten Spiel der Rückrunde – eine hervorragende Ausgangslage für die kommenden Aufgaben.
